Die Wundertüte: Tierschutzhunde zwischen Hoffnung, Trauma und Entwicklung
Kynogogik® Podcast mit Karin Jansen
Folge #10
In dieser Folge spricht Karin Jansen darüber, warum es „den“ Tierschutzhund eigentlich nicht gibt – und weshalb dennoch viele dieser Hunde ähnliche biografische Brüche und Herausforderungen mitbringen. Sie beleuchtet Herkunft, Prägungsdefizite und traumatische Erfahrungen und zeigt, welche Bedürfnisse im Zentrum stehen: Sicherheit, Versorgung, Nähe und Autonomie.
Dabei wird deutlich, dass Vertrauen nicht durch Futter entsteht, sondern durch Verlässlichkeit, emotionale Responsivität und Zeit – manchmal sehr viel Zeit. Die Folge macht Mut, differenziert hinzuschauen, Biografien zu verstehen und Entwicklung möglich zu machen, ohne zu beschönigen.
- Du erfährst:
- warum „Tierschutzhund“ keine einheitliche Kategorie ist,
- welche typischen Prägungs- und Traumafolgen auftreten können,
- weshalb Sicherheit und Autonomie gleichermaßen zentral sind,
- warum Vertrauen nicht durch Handfütterung, sondern durch Verlässlichkeit entsteht,
- und wie nachhaltiger Vertrauensaufbau gelingen kann.
- Kernfragen:
- Gibt es „den“ Tierschutzhund überhaupt?
- Welche biografischen Faktoren prägen Verhalten langfristig?
- Wie unterscheiden sich Prägungsdefizite von Traumafolgestörungen?
- Was bedeutet echte Bindung jenseits von Fütterungsritualen? Und was brauchen diese Hunde wirklich, um sich entwickeln zu können?
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